Mein erstes Update zu meinem Roman, dabei hab ich schon über die Hälfte geschrieben 🙂

Die Idee zum Roman kam mir letztes Jahr im Sommer, während meiner kleinen Auszeit in Berlin. So eine Auszeit für mich ganz alleine gönne ich mir ein- bis zweimal im Jahr. Und da kommen mir dann auch die besten Ideen. Die grobe Idee stand also seit August 2020 und ich war auch schon fleißig dabei, meiner Familie und engeren Freunden davon zu erzählen.

Ein Jahr zuvor hatte ich noch den Stand ‚Einen Roman? Kann ich niemals schreiben‘. Mein erstes Buch ‚Herz schlägt Kopf‘ ist ein Sachbuch, besser gesagt, eine persönliche Geschichte. Da musste ich mir nichts ausdenken, ich musste einfach aufschreiben, wie es gewesen ist. Aber da ich meinen Traum, Autorin zu sein, unbedingt weiter verfolgen wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als mich doch an das Romanthema heranzuwagen. Die Vorstellung, dass nur Leute, die Germanistik oder Journalismus studiert haben, auch Bücher schreiben können, hatte ich zum Glück längst abgelegt.

Bis ich dann aber mit dem Schreiben anfing, dauerte es noch bis Februar 2021. Inzwischen waren einige Dinge passiert, ich hatte mich zur Lektorin weitergebildet und mir außerdem ein Schreibprogramm zugelegt. Es konnte also losgehen. Einen richtigen Plot hatte ich nicht, das war mir tatsächlich zu anstrengend. Ich bin eher der Typ, der lieber einfach drauflos schreibt. Das klappte am Anfang auch ganz gut, doch dann fing es immer häufiger an zu stocken. Meine Idee war zu grob und ich musste mir wohl doch ein paar Details zusammenschreiben, um flüssiger runterschreiben zu können. Mittlerweile kenne ich das Ende, ist immer besser, damit man weiß, wo die Reise hingeht, und habe alles in Kapitel strukturiert. Bevor ich ein neues Kapitel beginne, schreibe ich mir auf, was darin alles passieren soll und dann klappt es auch mit dem flüssigen Schreiben. Das habe ich also schon mal dazugelernt. Ein ausgefeilter Plot, nein danke, aber ein bisschen mehr als die grobe Idee muss es schon sein. Und alles andere entwickelt sich bei mir beim Schreiben. Meist beginne ich eine Szene und plötzlich gewinnt sie eine Art Eigendynamik. Am Ende frage ich mich dann meist ‚Das hättest du dir im Vorhinein niemals so ausdenken können.‘ 🙂

Inhalt

Meine Hauptfigur ist Karla, 34 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Freund Marc, mit dem sie seit ihrer Studienzeit zusammen ist, in Berlin. Sie verdienen beide gutes Geld und bewegen sich in einer Gesellschaft, in der Besitz, Konsum und Angesehensein eine große Rolle spielen. Karla verlässt eines Tages dieses Leben, gibt alles auf, weil sie spürt, dass das nicht ihr Traum ist, den sie einst hatte. Sie geht nach Frankreich, in die Provence, eine Region, zu der sie sich schon immer hingezogen fühlte und beginnt dort, ihren Roman zu schreiben. Ihr Traum war es schon immer, Schriftstellerin zu sein. Der Roman erzählt die Entwicklung von Karla, wie sie zwischen diesen beiden Welten hängt und es dann aber immer mehr schafft loszulassen, um ihren Traum zu verwirklichen. Sie hat Ängste und Zweifel, ist sich unsicher und macht doch weiter, weil sie tief in sich spürt, dass es sich mehr lohnt auf ihr Herz zu hören, als in der alten Bequemlichkeit weiterhin unglücklich zu sein. Natürlich lernt sie auch jemanden kennen 😉

Ich würde den Roman einordnen in: Gesellschaftsroman, Gegenwartsliteratur und ein bisschen was mit Liebe.

Aktueller Stand: Kapitel 6 von 10 / Wörter gesamt: 54.000

 

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